Warum
Sie Ihre Kaninchen impfen lassen sollten
Kaninchen
Impfungen
Für
das Kaninchen wurden verschiedene Impfstoffe entwickelt, die vor allem vor der
Myxomatose und der RHD (Rabbit Hemorrhagic Disease) schützen. Die Impfung
gegen den Kaninchenschnupfen ist in Ihrem Nutzen umstritten.
Myxomatose
Die Myxomatose ist eine hochansteckende
Viruserkrankung der Haus- und Wildkaninchen. Sie wird durch direkten Kontakt
aber auch durch blutsaugende Insekten (Stechmücken) und durch kontaminiertes
Grünfutter übertragen.
Die Erkrankung verläuft in der Regel akut, das heißt infizierte Tiere zeigen
innerhalb weniger Tage schwerste Krankheitserscheinungen (schwere entzündliche
Hautveränderungen vor allem im Kopf- und Anogenitalbereich, Lethargie...).
Die Erkrankung verläuft fast immer tödlich.
Eine Behandlung infizierter Tiere ist nicht möglich. Daher empfehlen wir
sowohl bei Wohnungskaninchen, als auch bei Tieren die im Freien leben eine
Impfung. Der zur Zeit verfügbare Impfstoff bietet leider nur einen
Schutz für ca. 4 Monate. Daher sollte die erste Impfung jedes Jahr mit dem
Auftreten der ersten Schnaken im zeitigen Frühjahr erfolgen und eine zweite 4
Monate später.
RHD
Diese auch als Chinaseuche bekannte
hochansteckende Viruserkrankung wird ebenso wie die Myxomatose durch direkten
Kontakt, kontaminiertes Grünfutter und blutsaugende Insekten übertragen.
Nach einer Infektion kommt es innerhalb von wenigen Stunden bis zu 2 Tagen zu
einem perakuten Krankheitsverlauf mit Apathie, Atemnot, blutigen Nasenausfluss
und blutigem Urin. Sie verläuft sehr rasch tödlich und kann
nicht behandelt werden.
Einen guten Schutz bietet die jährliche Impfung.